Willkommen im Untergrund der N-Welt.

Grundsätzliches vorab. Die Anlage wird voll Digital (DCC) betrieben. Zur Steuerung setze ich das Fleischmann Twincenter in Verbindung mit einem PC ein. Durch den PC spare ich mir den Bau eines Stellpultes, welches einen Haufen Platz den ich nicht habe, beanspruchen würde.
Als Steuersoftware habe ich mir das Programm WinDigiPet V8 in einer abgespeckten Version gekauft. (59,99 EUR)
Es ist in der Lage bis zu 75 Weichen zu steuern. (Vollversion über 300 aber 199,-EUR) Da ich nur 40 Weichen habe, reicht mir also diese Sparversion. Bis zu 30 Loks kann man ebenfalls gleichzeitig damit steuern, aber das mach ich lieber mit dem Twincenter.
Nun will ich anhand dieser Seite zeigen, wie die Unterwelt verkabelt wird. Erwartet aber keine Innovationen, Elektrik ist nicht gerade meine Lieblingsdisziplin. Bin immer froh wenn es klappt, Aussehen ist für mich Egal. (Schäm)

Hier sieht man das wüste Kabelgelage unter meiner N-Welt.

Hier sieht man mein Twin-Center der Fa. Fleischmann.
Das habe ich auf einen alten Tee-Wagen montiert, der unter der Anlage bei Nichtgebrauch parkt.

Das Chaos unter der Platte lichtet sich.

Hier sieht man den zentralen Sammelpunkt aller Kabel, die Anschlußleiste wo das TwinCenter eingesteckt wird.

Die Platzierung der einzelnen Weichendecoder der Fa. Conrad Elektronik.

Jetzt sind schon die ersten Weichen angeschlossen und die Decoder Programmiert.

Im Vordergrund sind die beiden Aorten deutlich zu sehen. Rot/blau ist die Stromversorgung der Weichen (E-Buchse) und gelb/grau ist die Digitalrundleitung.

Dank der Segmentbauweise meiner N-Welt, kann ich das ganze Teil hochkant stellen. So muß ich nicht unter die Anlage zum löten.

Der Lohn der Mühen, ein paar Nachtaufnahmen. Leider schafft meine Digicam das nicht so toll.

Jetzt muß ich noch das Steuerprogramm Win Digi Pet in Schwung bringen und dann kann der Testlauf beginnen. Das Ihr mir aber ja nicht denkt, bei mir würde alles glatt gehen. 4 von bis jetzt 31 Weichenantriebe müßen ausgetauscht werden. Da ist wohl beim Einschottern zuviel Weißleim reingelaufen. :-(

Nun noch etwas zum Thema Digital / Lokdecoder Einbau.

Mein Arbeitsplatz.

Der eingesetzte Decoder von Kuehn (N020) im Bereich der Brennkammer.

In der BR 012 habe ich den Decoder in den Tender gebaut. Dazu vom Gewicht den oberen Klotz abgesägt.

Da aber Gewicht wichtig ist, hab ich das abgesägte Teil in den Tender zurückgeklebt. Es sitzt nun direkt über dem Motor.

Der Decoder kam hier direkt vor den Motor.

Mein Patient, eine BR 50 von Fleischmann. Im Vordergrund liegen die Teile, die alle entfernt werden.

Hier die Gegenseite wo mit einem kleinen Fräser Platz geschafft wird.

Der Decoder sitz nun anstelle des Klotzes auf dem Restgewicht.

Anders in der BR 94. Dort musste ich ein gutes Stück vom Gewicht entfernen um den Decoder reinzubekommen.

Er muss natürlich gut gegen die Platine isoliert werden.