Hier sieht man den Selbstbau eines Schrägaufzuges für die Schlackegrube.

Alles fängt mit einer Skizze an. Dann ein paar Messingprofile gekauft und los gehts. Aus L-Winkel 2x1 wird die Laufbahn gebogen, ein Humbrol Farbtopf hat den Richtigen Durchmesser. Dann das Standgerüst aus Winkel 2x2 mit Querriegeln 2x1 zusammenlöten. Mit einem 60 Wattkolben und Elektroniklot geht das gut. Wenn zwei Lötstellen sehr eng zusammenliegen, sollte man die erste mit nassen Wattebausch abdecken, sonst ist sie schnell wieder entlötet beim löten der danebenliegenden.

Nun ist die Kurvenbahn für den Hunt ( Kübel auf Rollen ) schon an das Gerüst gelötet. Da der Hunt ja mit einem Drahtseil gezogen wird, mußte ein Wiederstand als Seiltrommelimitat herhalten.

Nun kommt noch eine Sperrdiode als Motoratrappe und ein paar Streben aus 0,5er Draht. Probehalber schon mal ins BW gesetzt,........passt.

Jetzt noch eine Arbeitsbühne unter den Motor und alles mit grau-blau Matt gestrichen.

Das ist der Sogenannte “Hunt”


Hier mal der Größenvergleich. Die Zuggabel ist, wie sollte es auch anders sein, aus einem 1mm Splint.

Das Dach ist aus einer Spraydose geschnitten und mit Spuntwand selbstbedruckt.

Nun wird das ganze noch mit Farben behandelt und später noch die Asche eingefüllt. An der Arbeitsbühne fehlt noch das Geländer und der Aufstieg. Dazu brauche ich aber eine ruhige Hand.

Jetzt geht es mit dem drum und dran weiter. Der Skip bekommt noch einen Betonsockel aus Moltofill. Die kleinen Aschebansen sind Fertig.

Hier sieht man die Schalung aus Balsaholz.

Nun ist der Beton eingefüllt, ein Gemisch aus Molto, Sand und Wasser. Nach ca. einer Stunde kann dann Vorsichtig die Schalung entfernt werden. In dieser Zeit wage ich mich mal an die Steigleiter zum Skip. Auf Doppelklebeband werden 2 Winkel 1x1mm mit 5mm Abstand geklebt. Dann reichlich 1mm Draht nach Augenmaß abknipsen und die passenden als Sprossen aussuchen, geht schneller als jedes Ausmessen.

Nach einem Haufen Lötarbeit ist sie nun incl. Rückenschutz Fertig. Aber nochmal tue ich mir das nicht an.

Mal provisorisch angestellt,.........Ok, ich jedenfalls bin hochzufrieden. Noch etwas Farbe und das wars mit dem Skip. Ich hoffe er gefällt Euch auch.


Nun hat er seine Farbe und seinen Betonsockel. Das erste Preiserlein erklimmt die Leiter und einem Reibunglosen entschlacken der Loks steht nichts mehr im Weg.

Als nächstes ist der Kohlekran an der Reihe. Den könnte ich als Bausatz kaufen, aber nun hab ich richtig Lust auch diesen selbst zu bauen. :-)


Ja ja, so ist das, kaum denkt man es ist Fertig, schon fangen die Renovierungen an.
Der Hunt war zu schwer fürs Seil und musste erneuert werden. ;-)

Hier sieht man den Vergleich, vor und nachher. Einst aus Holz jetzt aus Aluminium.

Und hier das ganze in Farbe.

Und wieder Ärger, dieses mal mit der Berufsgenossenschaft. Ich musste noch ein Schutzgitter im Bodenbereich der Hunt-Laufbahn anbringen und ein Feuerlöscher fehlte. Das hab ich dann mal schnell nachgeholt und die Abnahme stand.